Umfassende EHS-Unterstützung für globalen Rechenzentrum-Kunden
Seit 2015 unterstützt Ramboll diesen nicht namentlich genannten globalen Rechenzentrumskunden bei der Expansion in neue Märkte und ergänzt das interne Team durch Beratungsleistungen im Bereich Umwelt, Gesundheit und Sicherheit (EHS). Das Team berät in frühen Due-Diligence-Phasen zu Standortentwicklungsrisiken, bewertet potenzielle Kontaminationsrisiken, EHS-Genehmigungsstrategien sowie Auswirkungen auf Luftemissionen, Lärm, natürliche Ressourcen, kulturelle und archäologische Werte sowie physische Klimarisiken. Ramboll arbeitet eng mit dem unternehmenseigenen EHS-Personal sowie den lokalen Design- und Bauteams zusammen, um komplexe und sich entwickelnde regulatorische Anforderungen sicher zu navigieren.
Sobald neue Rechenzentren errichtet und in Betrieb genommen werden, unterstützt Ramboll bei einer breiten Palette standortspezifischer Umweltgenehmigungen und regulatorischer Compliance-Maßnahmen, einschließlich Luftemissionsberichten, Tankregistrierungen, Verschmutzungsplänen und Berichten über gefährliche Materialien. Für bestehende Rechenzentren führt Ramboll Baseline-Bewertungen des Compliance-Status durch und arbeitet eng mit lokalen Standortmanagern zusammen, um standardisierte Verfahren zur kontinuierlichen Einhaltung gesetzlicher Verpflichtungen zu entwickeln.
Erfolg durch Zusammenarbeit
„Unsere Partnerschaft mit diesem Kunden zeigt unseren kollaborativen Ansatz in der Rechenzentrumsbranche. Als Erweiterung des EHS-Teams teilen wir gemeinsame Visionen und Ziele, die es ermöglichen, gemeinsam zu wachsen und flexibel auf die dynamischen Anforderungen der Branche zu reagieren. Es war bereichernd, an einer Vielzahl von Projekten zu arbeiten und die Expertise unserer Ramboll-Kolleg:innen international und disziplinübergreifend einzubringen. Wir freuen uns auf die Fortsetzung unserer Zusammenarbeit in neuen Märkten und Disziplinen“, sagt Jonathan Dolph, client manager bei Ramboll.
Rambolls Berater:innen verwandeln Herausforderungen in Chancen. So stand ein Projekt vor sensiblen Zeitplananforderungen aufgrund eines geschützten Artenlebensraums im geplanten Entwicklungsgebiet. Durch enge Zusammenarbeit mit dem Kunden konnte die Kommunikation optimiert und eine strategische Planung umgesetzt werden, sodass schnell eine Lösung gefunden wurde, die sowohl den Lebensraum schützt als auch die vertraglichen Verpflichtungen des Kunden erfüllt.
Nachhaltigkeit vorantreiben
Im Vereinigten Königreich unterstützte Ramboll den Kunden dabei, am neuen Rechenzentrum-Standort eine Biodiversitäts-Nettogewinn (BNG)-Punktzahl von 50 % zu erreichen – weit über dem Mindestziel von 10 %. Dies stärkt die Biodiversität nachhaltig und sichert Vorteile für zukünftige Generationen. Ökologische Untersuchungen identifizierten Fledermausarten, die den Standort nutzten. Ramboll integrierte daraufhin spezielle Strukturen in das Rechenzentrum-Design, um geeignete Behausungen für die Fledermäuse zu schaffen, in Abstimmung mit den zuständigen Regulierungsbehörden.
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