Biodiversität messen
Die Biodiversitätsmetriken von Ramboll quantifizieren den Wert von Lebensräumen, um einen Nettogewinn für die Natur zu erreichen.

Biodiversität messen und bewerten mit Kennzahlen und Benchmarks
Für Unternehmen wird es zunehmend wichtiger, ihre Auswirkungen auf die biologische Vielfalt zu verstehen und zu verringern, während internationale Organisationen globale Vermögenswerte bewerten und priorisieren müssen. Die Messung der Auswirkungen auf unterschiedliche Lebensräume weltweit ist jedoch komplex, da Ökosysteme, biologische Vielfalt, klimatische Bedingungen, standortspezifische Gegebenheiten und Schutzstatus stark variieren.
Die Biodiversitätsmetriken von Ramboll sowie vergleichbare Instrumente dienen dazu, den Wert der Biodiversität zu bewerten und Managemententscheidungen zu unterstützen, die Schäden minimieren und gleichzeitig die Wirksamkeit biodiversitätsfördernder Maßnahmen maximieren. Sie bieten eine transparente und reproduzierbare Methodik, die Landnutzungs-, Planungs- und Entwicklungsentscheidungen fundiert unterstützt und die Festlegung wissenschaftlich fundierter Ziele im Einklang mit der Mitigationshierarchie ermöglicht.
Nettozuwachs in der biologischen Vielfalt – so funktioniert er
Mit neuen Biodiversitätsmetriken die Lücke schließen
Bislang bestand eine Lücke bei Metriken zur belastbaren Messung von Landnutzungsänderungen. Ramboll hat die Anwendung der Biodiversity Metric von Natural England erweitert und eine Americas Biodiversity Metric (ABM) entwickelt, die das NatureServe International Vegetation Classification System nutzt, sowie eine Global Biodiversity Metric (GBM) auf Basis der IUCN Global Ecosystem Typology.
Es gibt zahlreiche Metriken zur Bewertung der biologischen Vielfalt, die sich häufig auf besonders wertvolle Biodiversität konzentrieren. Um die biologische Vielfalt jedoch bis 2030 gemäß dem Globalen Rahmen für die biologische Vielfalt zu schützen und wiederherzustellen, müssen wir den Verlust von Biodiversitätswerten in allen natürlichen, naturnahen und urbanen Lebensräumen stoppen. Durch die Berücksichtigung von Ausdehnung und Zustand der Lebensräume stehen die Metriken von Natural England und Ramboll im Einklang mit dem von der Nature Positive Initiative vorgeschlagenen State of Nature Metrics Framework.
Globale Biodiversitätsmetrik
Ramboll stellte die Global Biodiversity Metric (GBM) auf der COP16 im Jahr 2024 vor – eine einzigartige Metrik für globale Lebensräume. Sie ermöglicht es, die Auswirkungen von Landnutzungsänderungen standort- und lebensraumunabhängig zu quantifizieren und Biodiversitätsmaßnahmen in verschiedenen Regionen systematisch mit den Biodiversitätszielen von Unternehmen zu vergleichen. Damit schließt die GBM bestehende Lücken dort, wo bislang keine länderspezifischen Metriken verfügbar sind.
Die Biodiversitätsmetriken von Ramboll sind Open Source. Angesichts der enormen globalen Herausforderung, den Verlust der biologischen Vielfalt aufzuhalten, ist Zusammenarbeit entscheidend – nur gemeinsam können wir nachhaltige Wirkung erzielen.
Amerikas Biodiversitätsmetrik
Biodiversity Q&A
Brauchen Sie Unterstützung bei der Anwendung der Metriken?
Nutzen Sie das Potenzial der Biodiversitätsmetriken mit unserem Team von Biodiversitätsexpert:innen. Ganz gleich, ob Sie die biologische Vielfalt effektiv bewerten, die biologische Vielfalt durch Managementpraktiken quantitativ verbessern oder Ziele für die Natur festlegen möchten, unser Team bietet Ihnen maßgeschneiderte Beratung, um Ihre Ziele zu erreichen.
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Lars Draht
Managing Consultant, Biodiversity & Ecosystems
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